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Fachverband•  Aktuelles

Jahreshauptversammlung 2019

und offener Tanz-Workshop “Resonanz“
mit Saskia Kloke und Linde Steyer
15. – 17. März 2019 im Thomashof , Karlsruhe

 

Rückblick

Die diesjährige Jahreshauptversammlung des Fachverbands im Thomashof, Karlsruhe stand unter dem Leitgedanken „Resonanz“. Inhalt und Arbeitsweise wurden diesem Motto auf besondere Weise gerecht. Lebhaft und engagiert beteiligten sich die TeilnehmerInnen an der Aussprache über die Arbeit des im letzten Jahr neu gewählten Vorstand-Teams, die Zeitschrift Balance als Organ der Fachverbandes sowie die aktuelle Finanzlage. Außerdem entwickelten sie „Visionen für die Zukunft“.

Dem „Resonanz“-Gedanken war auch der offene Workshop verpflichtet. Linde Steyer und Saskia Kloke beleuchteten ihn auf ihre besondere, persönliche Art durch Choreographien von Friedel Kloke-Eibl wie Der du die Welt bewegst, Aurora, Garuda, Zwiegespräch, Call and The Answer und Tänze von Saskia wie Rainbow, Geheimnisfülle und Give us Peace.

Die Mitte schließlich verband das Geschehen auf der Mitgliederversammlung und im Workshop und versinnbildlichte das Thema „Resonanz“ genauso eindrucksvoll wie schön.

Bleibt zu wünschen, dass vieles von dem, was anklang, nachhallt und weiterschwingt, damit die Pläne für die Zukunft nicht bloß Visionen bleiben, sondern konkrete Gestalt annehmen.

Der ausführliche Bericht über JHV und den Workshop erscheint in der nächsten Balance.
Er kann hier auch als PDF herunter geladen werden.

Gesamter Artikel JHV 2019 – PDF


Tanzen heißt auferstehen

Offener Tanz-Workshop am Oster-Wochenende

Freitag, 19. April - Montag, 22. April 2019, mit Friedel Kloke-Eibl und Angela van der Kamp
Haus Mariengrund, Münster


Ein Rückblick

Von Karfreitag bis Ostermontag erlebten die TeilnehmerInnen des Fachverband-Seminars im Haus Mariengrund in Münster die vielschichtige Bedeutung von Ostern und konnten dem tanzend, singend und hörend nachsinnen.

Friedel Kloke-Eibl hatte die letzte Zeile des Gedichts von Silja Walter als Motto für das Oster-Seminar gewählt, wollte in den Tagen leibhaftig das Kreuz erfahrbar machen als ein Sich-Aufrichten am Kreuz und singend und tanzend das Leben feiern: Tanzen heißt auferstehen.

Ihre Choreographien und die sie begleitenden Texte konzentrierten sich auf Aspekte der Metamorphose vom Tod zu neuem Leben. Dabei zeichnete die Auswahl der Tänze und deren Abfolge den vertrauten liturgischen Weg von Karfreitag bis zum Ostermorgen nach. Bekannte Sichtweisen erweiterte Friedel z.B. durch eine konsequent weibliche Perspektive auf den Kreuzigungstod sowie die Auferstehung und vermittelte damit neue, überraschende An-Sichten, die sie durch die ausgewählten Texte vertiefte. So lautete das Thema der Einstimmung am Ostermorgen "In einem Garten ging die Welt verloren, in einem Garten wurde sie erlöst."

Die reiche Lieder-Auswahl von Angela van der Kamp entsprach dem Tanzen, unterstrich dessen Aussage oder verdichtete sie. Angelas leicht und fröhlich wirkender Umgang mit der Musik öffnete die Herzen und motivierte auch diejenigen zum Mitsingen, die meinten, dies nicht zu können.

Die von ihr mitgebrachten Ausschnitte verschiedener Passionen schenkten zum Tagesausklang, Ostermontag dann zum Einstieg in den Morgen, zusätzlich einen feinen Hörgenuss. Bei einigen Taizé – Liedern verbanden sich Singen und Tanzen schließlich zu einer Einheit, zum Live-Gesang zu tanzen vermittelte ein stimmiges, schönes Erlebnis.

Als eindrucksvoller Moment bleibt auch der Besuch der Schönstätter Schwestern am Ostersonntag in Erinnerung. Sie waren Friedels Einladung gefolgt und hörten zunächst die Berufung der Maria Magdalena von Reinhild Traitler, die Friedel vorlas, schauten dann sichtlich bewegt zu, wie der Kreis Garuda tanzte und reihten sich auf Angelas Wink hin ein in das gemeinsame Singen österlicher Lieder. Die Leiterin des Hauses, Schwester Juttamaria, bedankte sich herzlich für das „große Ostergeschenk“, das Friedel, Angela und der Kreis ihnen gemacht hat.

Das Gefühl, reich beschenkt worden zu sein, teilten viele im Kreis, angefangen bei der liebevollen Organisation des Seminars durch Ulla Röber bis zu seiner inhaltlichen Gestaltung durch die Dozentinnen.
Die bereichernden Erfahrungen, sei es beim Singen, Tanzen oder Zuhören, ließ dieses Oster-Wochenende für die meisten zu einem besonderen werden. Die frohe österliche Stimmung entlud sich bezeichnenderweise am Ende im Tanz Engel der Freude, beschwingtgetanzt zum Alleluia von Michael Haydn.


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Die nächste Jahreshauptversammlung mit anschließendem Workshop findet vom
20. – 22. März 2020 im Forum Vinzenz Palotti in Vallendar
statt.

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Gleichzeitig möchten wir auf ein Seminar mit Friedel Kloke-Eibl hinweisen vom
11. – 13. September 2020 im Schloß Hersberg in Immenstaad am Bodensee.

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Der Fachverband hat sich geöffnet

„Alle Punkte des Kreises sind Wendepunkte; ist man einmal um den Kreis geschritten, hat man sich um 360° gedreht, ohne die Beziehung zur Mitte zu verlieren. Der Kreis hebt jede Hierarchie auf, da ein jeder zur Mitte ausgerichtet ist und den gleichen Abstand zur Mitte hat“ (B.Wosien)

So ist das Tanzen im Kreis sowohl ein Symbol für Wandlung, als auch dafür, einen gemeinsamen Weg zu gehen. Im Kreis verbunden zu tanzen, bezugnehmend zur Mitte und sich zu öffnen, nach innen und nach außen, sind wichtige Aspekte der  Meditation des Tanzes.

Den Kreis zu öffnen und sich zu verbinden mit allen Menschen, die sich durch diese Idee, durch die Tänze und den philosophischen Hintergrund berührt und damit verbunden fühlen, ist eines der Anliegen des Fachverbandes.

In der JHV 2017 wurde daher die Satzung geändert, um so die Mitgliedschaft im Verband für alle interessierten und tanzenden Menschen zu ermöglichen.

Fachverband Flyer


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